Der Verlag Links Buchhandlungen Medien-Download Kontakt

NEUERSCHEINUNGEN

IN VORBEREITUNG

AUTOREN

DAS PROGRAMM

Theater

Film

Literatur

Krimi

Hörbuch/Video/DVD

SONDERANGEBOTE


SUCHE
WARENKORB
NEWSLETTER/
PROSPEKT ANFORDERN


Carrière, Jean-Claude

Der unsichtbare Film
Essays über Kino und Film

241 Seiten
Alexander Verlag Berlin
Fadenheftung
ISBN: 978-3-89581-102-9

14.90 € (alter Preis: 24.90 €)



mehr zu Luis Buñuel
mehr zu Jean-Claude Carrière (Autor)

In einer Mischung aus Erinnerungen, Kritik, poetischen Betrachtungen und Anekdoten, entlarvt der renommierte (Drehbuch)Autor Jean-Claude Carrière die Tricks, Täuschungen und Klischees der modernen Filmemacher und erklärt, wie sich das Kino allmählich von literarischen Kunstgriffen – zugunsten medienspezifischer Filmtechniken – befreit hat. Durch den Vergleich mit anderen Medien zeigt er, daß das Kino eine eigene Sprache ist, die gelernt werden muß, um verstanden zu werden. Mit dem gleichen Witz seiner Drehbücher erinnert sich Carrière an die Arbeit mit Regisseuren wie Jacques Tati oder Luis Buñuel. Er kritisiert das Bilderrepertoire und die Montagetechnik der zeitgenössischen Filmregisseure, die seiner Ansicht nach den Zuschauer daran hindern, nachzudenken oder gar den Film zu sehen.

»Film ist auch, zwangsläufig, außerhalb des Films vorhanden, in unserem Alltag, in unserer Kleidung, Verhalten des einen und anderen. Weniger offensichtlich kommt er auch in den Gemälden, die wir betrachten, zum Vorschein, in den Büchern, die wir lesen. Unmöglich, nicht bei jeder Seite Filmbilder darüber zu legen. Ein unsichtbarer Film, zusammengesetzt aus Tausenden von Filmen, hat sich in unsere Wahrnehmung eingeschlichen. Eine neue Form, durch die wir die Welt sehen, hat von uns Besitz ergriffen – eine bewegliche und wahrscheinlich vergängliche Form. Phantom eines Augenblicks. Die Formen kommen und gehen. Sie werden weitergegeben, ohne das Wissen derer, die sie benutzen, sogar (oft) ohne das Wissen derer, die sie schaffen.«
Jean-Claude Carrière


PRESSESTIMMEN

»Der unsichtbare Film, ein Essay zwischen Erinnerung und Kritik, beschäftigt sich mit Tricks, Täuschungen und Klischees moderner Filmproduktion. Das Buch ist vor allem eine ungemein entspannte aus großem Abstand geschriebene, anekdotenreiche und allgemeinverständliche Philosophie des Films und all seiner Elemente: seiner Bild-Sprache, seines Tempos und Zeitgefühls, des Charakters von Wirklichkeit oder Illusion im Kino. Es gibt Regeln, die dazu da sind, gebrochen zu werden - aber dazu ist es notwendig, sie zu kennen, sagt Carrière, der nichts übrig hat für die endlose Wiederholung von Erfolgsschemata im Sinne Hollywoods, wo Phantasie und Neugier eher Geschäftsrisiken darstellen.
Der unsichtbare Film ist immer der innere, der dann einsetzt, wenn wir die Augen schließen und merken, wie über tausende gesehener Filme hinweg ein Phantasiefluß bewegter Bilder sich selbständig fortsetzt. Doch der Text ist auch verwundert und hinterläßt nachhaltige kritische Fragen: Bewirken Fernsehbilder mit ihrer totalen Gleichmacherei eine Auslöschung visueller Erinnerung? Was hat Sex im Film noch mit der Wirklichkeit zu tun? Warum sind die Videoclipbilder so rasend geschnitten, daß sie nur noch wie Signalketten ins Hirn schießen, ohne verarbeitet zu werden? Carrière beschreibt die Beschleunigung filmischer Erzählung, eine Sprache des Kinos, die unsere Urgroßeltern viel langsamer lernten als das ABC und die wir heute mit selbstverständlichem Gleichmut durch uns hindurchgehen lassen.«
Jörg Becker, Deutschlandradio

»In Der unsichtbare Film spricht Jean Claude Carrière in auch für Kinodebütanten verständlicher Weise über die Entwicklung des europäischen Kinos von Fritz Lang bis heute. Seine Aufsätze gewinnen auch dadurch an Überzeugungskraft, dass Carrière an vielen Beispielen aus seiner Zusammenarbeit mit den größten europäischen Regisseuren, aber auch mit privaten Anekdoten über seinem Freund Louis Bunuel oder Janis Joplin seine Ausführungen illustriert. Gerade für Liebhaber des oft geschmähten deutschen Films hält das Buch einige Überraschungen bereit. Für Carrière, der auch das Drehbuch für Volker Schlöndorffs Verfilmung der Blechtrommel verfaßte und damit dem ersten deutschen Regisseur zu einem Oskar verhalf, gibt die momentane Flaute des deutschen Kinos keineswegs Grund zur Resignation.«
Cornelius Wüllenkemper, RADIO FRANCE INTERNATIONAL




NEWS:

Gesamtverzeichnis 2010
Hier finden Sie das PDF unseres aktualisierten Gesamtverzeichnis mit allen lieferbaren Titeln: (...)
mehr
 
Die Vorschau mit den neuen Titeln für das Frühjahr 2010 ist online!
Ein PDF der Frühjahrsvorschau finden Sie .

Zum Lesen und Herunterladen benötigen Sie den Adobe (...)

mehr
 
Caroline-Neuber-Preis 2010 für Sasha Waltz
Der alle zwei Jahre verliehene für die beste deutsche Theaterschaffende geht in diesem Jahr an die Berliner (...)
mehr
 
TERMINE:

Sarah Haffner: Ausstellung und Buchpräsentation in der Galerie Tammen Am Checkpoint Charlie
12.03.2010-24.04.2010
Wir laden Sie herzlich ein zur Ausstellung: 13. März – 24. April 2010 (...)
mehr

ACTING-Workshop von Wolfgang Wermelskirch
13.03.2010-18.03.2010
Der UdKDozent Wolfgang Wermelskirch gibt einen 6tägigen IntensivMethodKurs: 13. bis 18. März 2010 (...)
mehr

Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse!
18.03.2010-21.03.2010
Vom 18. bis 21. März findet wieder die Leipziger Buchmesse statt. Besuchen Sie uns an unserem (...)
mehr

Buchvorstellung von ROHSTOFF in Paris
31.03.2010-31.03.2010
Hier weitere Infos: Cité Internationale (...)
mehr

Buchvorstellung bei den Wiener Festwochen mit Robert Lepage
15.05.2010-15.05.2010
Nach dem großen Erfolg des Solos The Andersen Project zeigen die Festwochen jetzt das magische Theaterepos (...)
mehr

Verlagspräsentation im Literarischen Zentrum Göttingen
30.06.2010-30.06.2010
www.litzentrumgoe.de In der Reihe "Die Verleger" stellt Alexander Wewerka seinen (...)
mehr