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Thomas, Ross
Gottes vergessene Stadt (The Fourth Durango)
Politthriller
352 Seiten Alexander Verlag Berlin Broschur, Fadenheftung. ISBN: 978-3-89581-160-9
12.90 €

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Die Geschichte beginnt mit einem Telefonanruf morgens um vier in Durango, einer trostlosen Stadt in Kalifornien, abgeschnitten von der Welt – eine Stadt, die Gott vergaß.
In dieser Abgeschiedenheit dient sie vor allem als Versteck für Leute, die Schutz vor Verfolgern suchen, wie Jack Adair, einst Oberster Richter, der wegen eines Steuervergehens in den Knast wanderte und überzeugt davon ist, daß ihm jemand ans Leben möchte. Für eine Million und mehr bieten ihm Stadtoberhaupt B. D. Huckins und Polizeichef Sid Fork Durango als Hort der Sicherheit und Zuflucht an. Und Adair bietet ihnen ein ungewöhnliches und durchaus profitables Zusatzgeschäft an. Wenig später beginnt das Morden...
PRESSESTIMMEN
»Gottes verlassene Stadt, das Hohe Lied sinnvoller Korruption, gehört zu den Büchern, die man eigentlich gelesen haben muss, um an dem Wahnsinn unserer Zeit wenigstens ein lakonisch-witziges Vergnügen zu finden.«
Thomas Wörtche, Titel-Magazin
»Ross Thomas ist schlicht und ergreifend immer noch der beste Thriller-Autor aller Zeiten. Leider hat das in Deutschland nur eine kleine Minderheit von Lesern erkannt. Während seine Kollegen Weltpolitik beschrieben haben, arbeitete sich Thomas - wie auch in diesem Roman - gerne an den Abgründen der Lokalpolitik ab. Dass der Alexander Verlag Thomas wieder entdeckt, kann man ihm gar nicht hoch genug anrechnen. Meisterwerk.«
Lutz Göllner, zitty Berlin (2006)
»Mit Gottes vergessene Stadt wird die inoffizielle Werkausgabe eines der besten Krimiautoren aus den Staaten fortgesetzt - schön ausgestattet (Fadenheftung!) und zu erschwinglichen Preisen. Die Leser von Ross Thomas können etwas bestaunen, das es in Deutschland in dieser Form einfach nicht gibt: intelligente, politische und vor allem spannende Krimiliteratur auf höchstem Niveau. Glänzende Dialoge mit trockenem Witz, interessante und glaubwürdige Charaktere, eine schlaue, vielleicht leicht überkonstruierte Handlung - alles in allem ein Leckerbissen für den Mystery-Fan«
CHILLI – Freiburger Stadtmagazin (2006)
»Nie dürfen wir ganz auf das vertrauen, was wir uns zusammenreimen, weil die gewieften Figuren mit teils verdeckten, teils im Ärmel gehaltenen Karten spielen. Das ist unterhaltsam und oft gallig komisch, aber nicht heiter. Thomas erzählt nicht von Gaunern und Ehrlichen, sondern von einem Amerika, in dem Gaunerei, Lüge und Schiebung die soziale Norm geworden sind, in dem die Intrige das Land vom Kneipenhinterzimmer übers Rathaus bis hin in die Parlamente verkommen lässt.”
Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung (2006)
»Der Witz ist trocken wie der Bourbon in dem Spazierstock, aus dem bei der Drehung des Griffs in die falsche Richtung ein Messer springt. Ross Thomas erfindet, als erfände er nicht, liebt, als liebte er nicht, schaltet und waltet in Raum und Zeit mit weltenschöpfender Lässigkeit.«
Ekkehard Knörer, crime-corner.de
»Es ist einer der besten Thomas-Romane, in dem man alles findet, was seine enormen handwerklichen Fähigkeiten ausmacht ... Stilsicherheit, Präzision, Lakonie und nicht zuletzt Witz... es gibt wenige, die so präzise schreiben wie Thomas ... Gottes vergessene Stadt ist so verwinkelt und so überraschend, dass es bis zur letzten Seite fesselt und immer spannender wird.«
MDR FIGARO (12/06)
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