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Buñuel, Luis

Mein letzter Seufzer
Erinnerungen

416 Seiten
Alexander Verlag Berlin
zahlreiche s-w- Abbildungen
ISBN: 978-3-89581-112-8

19.90 €



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PDFLeseprobe Luis Buñuel, "Mein letzter Seufzer"

Buñuel war einer der bedeutendsten Filmregisseure des letzten Jahrhunderts, der die Frühzeit des Films miterlebt hat und selbst zur künstlerischen Avantgarde der 20er/30er Jahre gehörte.
Kurz vor seinem Tod 1983 erschien Buñuels Autobiographie Mon dernier soupir, die der Drehbuchautor Jean-Claude Carrière nach langen Gesprächen mit dem Regisseur aufgezeichnet hatte.
Hier erzählt er, welche seiner Filme er besonders liebte, wie sie entstanden und wie unterschiedlich sie aufgenommen wurden. Er reflektiert über seine Befindlichkeit im Alter, über von ihm bevorzugte Bars und Drinks, über Freundschaften, über sein Verhältnis zur Kommunistischen Partei, über Erotik, Sexualität und sein Verhältnis zum Tod.

»Ein Leben ohne Gedächtnis wäre kein Leben, wie eine Intelligenz ohne Ausdrucksmöglichkeit keine Intelligenz wäre. Unser Gedächtnis ist unser Zusammenhalt, unser Grund, unser Handeln, unser Gefühl. Ohne Gedächtnis sind wir nichts.« Luis Buñuel


»Es gibt Bücher, bei denen man es als Ehre empfindet, sie einem geneigten Publikum empfehlen zu dürfen, und Luis Buñels "Mein letzter Seufzer" gehört zweifellos zu diesen Büchern. Ich habe die Lektüre von der ersten bis zur letzten Zeile genossen, ich habe alle diese Zeichen geschlürft, geschmatzt, gestreichelt; wie von Buñuel nicht anders zu erwarten, ist auch sein Buch ein erotisches Ereignis, vor allem, wenn wir verstehen, daß es auch eine Erotik der Freiheit gibt, der Freundschaft, der Intelligenz und der Arbeit.« Jörg Fauser


PRESSESTIMMEN

»Buñuel, 1900 geboren, hat die Ursprünge des Kinos miterlebt und es geprägt. Er zählte seit den zwanziger Jahren zur künstlerischen Avantgarde – obwohl er den Begriff nie mochte. Viel wichtiger war ihm die „Mitgliedschaft in der Gruppe der Surrealisten“, angezogen von einer bestimmten Vorstellung der Revolution. Buñuel war mittendrin, und mit jeder Seite wird der Leser immer mehr zu einem engeren Verbündeten....Dabei liest sich „Mein letzer Seufzer“ nicht wie ein Buch, sondern wie ein Lebensbericht, der in einer intimen Bar erzählt wird. Es ist, als hörte man die Stimme des unvergessenen Filmemachers, der bei ein paar guten Cocktails und Zigaretten Anekdoten und Aphorismen erzählt, sich an Freunde erinnert, von Frauen schwärmt und mit einem Lächeln an die subversiven Aktionen der Surrealisten zurückdenkt.«
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