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Dermutz, Klaus (Hrsg.)
NAHAUFNAHME: Peter Zadek
Gespräche mit Klaus Dermutz
160 Seiten Alexander Verlag Originalausgabe. Broschur, s/w Abb. ISBN: 978-3-89581-163-0
9.90 €

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Seine Inszenierungen sorgen immer wieder für Aufruhr und polarisieren das Theaterpublikum – Peter Zadek ist einer der bedeutendsten Regisseure des europäischen Theaters. In ausführlichen Gesprächen erkundet der Theaterkritiker und Autor Klaus Dermutz, in welcher Weise Zadeks drei »Theatergötter« William Shakespeare, Henrik Ibsen und Anton P. Tschechow die anarchische Phantasie seiner Regie bestimmen – von seinen Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg in London bis zu seiner heutigen Arbeit bei der wasIhrwolltProductions.
»Die Phantasie ist das Tollste überhaupt, sie ist unantastbar. Wenn Menschen keine Phantasie hätten, wären sie langweilig, wären sie wahrscheinlich wie Tiere. Die Phantasie ist eine besondere Eigenschaft der Menschen. Sie ist das Privateste, was ein Mensch besitzt. Als Peter Stein und ich Anfang der 60er Jahre anfingen, hatten wir immer wieder Auseinandersetzungen über das Thema Phantasie. Er behauptete immer, Analyse wäre das Wesentliche, und ich behauptete, die Phantasie. Es kann mir die Analyse gestohlen bleiben.« Peter Zadek
In der Reihe NAHAUFNAHME wird dem Leser der persönliche Zugang zu Leben und Werk eines internationalen Künstlers vermittelt – in Form von Gesprächen und Monographien. Übersichtlich und bezahlbar, mit Bildern und ausführlichem Werkverzeichnis.
»Theaterprominenz nah und handlich. Handlich und informativ, illustriert und dazu noch hübsch – die ersten Bändchen der neuen Theater-Reihe »Nahaufnahme« machen Lust auf mehr.« Peter Müller, Tagesanzeiger Zürich (04/2007)
»Einige seiner Inszenierungen sind ihm immer noch ein Geheimnis: Warum „Der Widersprenstigen Zähmung“ so gut geklappt habe, „verstehe ich bis heute nicht – vielleicht wegen des unsagbar schönen Bühnenbildes von Horst Sagert“.
Der Autor und Theaterkritiker Klaus Dermutz hat dem Regisseur für sein Buch in ausführlichen Gesprächen so manches Geständnis, vor allem aber anarchische Betrachtungen über seine drei Theatergötter Tschechow, Ibsen und Shakespeare entlockt.« Der Spiegel (03/2007)
In Vorbereitung sind NAHAUFNAHMEN von: Jossi Wieler, Michael Thalheimer, Dimiter Gotscheff, Christoph Marthaler, René Pollesch, Luc Bondy, Antoine Vitez, Pier Paolo Pasolini, Andrea Breth
www.nahaufnahme.eu
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