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Assheuer, Thomas (Hg.), Haneke, Michael

NAHAUFNAHME Michael Haneke
Gespräche mit Thomas Assheuer

224 Seiten
Alexander Verlag Berlin
Mit zwei Essays von Michael Haneke sowie einem aktuellen Gespräch zu seinem preisgekrönten Film »Das weiße Band« und einem ausführlichen Werkverzeichnis. Broschur, Fadenheftung, zahlr. s-w. Abb.
ISBN: 978-3-89581-223-1

14.90 €



mehr zu Thomas Assheuer (Herausgeber)
mehr zu Michael Haneke (Autor)

Foto: David Brandt

Zweite erweiterte und aktualisierte Auflage im neuen Format!

Der österreichische Regisseur und Drehbuchautor Michael Haneke wurde mit Filmen wie Die Klavierspielerin, Caché und Funny Games berühmt, sein neuester Film Das weiße Band (2009) wurde in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet und ist deutscher Kandidat für die Oscar-Verleihung 2010 in der Kategorie »Bester ausländischer Film«.
In einem umfassenden Dialog verfolgen Michael Haneke und Thomas Assheuer die Karriere dieses außergewöhnlichen Regisseurs, von seinen Anfängen als jugendlicher Kinobesucher bis hin zum Welterfolg Das weiße Band. Michael Haneke überzeugt mit klaren und reflektierten Positionen und bereitwilliger Offenheit. Die Fragen und Antworten entfalten den philosophischen Kosmos, in dem sich der Autorenfilmer bewegt. Hanekes Auskünfte über Ästhetik, Philosophie und Moral des Kinos enthüllen dabei sein grundsätzlich skeptisches Menschenbild, das um dessen schuldhaftes Wesen kreist.

Die ausführlichen Gespräche zwischen Michael Haneke und Thomas Assheuer zeichnen autobiographisch den Werdegang dieses außergewöhnlichen Regisseurs nach.
Mit zwei Essay von Michael Haneke über Robert Bresson und Gewalt und Medien und einem Werkverzeichnis.

»Die wichtigste Filmerfahrung war die Arbeit mit Michael Haneke, mit dem ich die Filme Funny Games , Benny’s Video und Das Schloß nach Kafka gemacht habe. Diese Filme waren spannender als Theater, und das war eine echte Entdeckung.« Ulrich Mühe


PRESSESTIMMEN

»Meine Filme sind eine Gegenreaktion - eine Reaktion auf meine Unzufriedenheit mit dem existierenden Kino. Von ihm sind wir ja schließlich alle abhängig.Das sagt Michael Haneke zu Thomas Assheuer, und diesem gelingt im Gespräch eine Nahaufnahme des österreichischen Filmemachers, die bis auf den Grund dieser Unzufriedenheit vordringt und die Strategien aufdeckt, mit denen Haneke gegen sie anarbeitet. (...) Geschickt vernetzt Assheuer den biographischen Hintergrund Hanekes mit ästhetischen Fragestellungen zu einem detailreichen Porträt, ohne dabei den roten Faden zu verlieren.«
Gesine Hindemith, FAZ, (04.09.2008)

»Der Alexander Verlag Berlin hat jetzt Gespräche von Michael Haneke mit Thomas Assheuer veröffentlicht. Entstanden ist ein umfassender Dialog über das Schaffen Hanekes (...) Michael Haneke überzeugt mit seiner Eloquenz, klaren und reflektierten Positionen und bereitwilliger Offenheit. Spätestens nach der Lektüre dieses Buches sollten sämtliche Vorwürfe der Misanthropie und der Arroganz ausgeräumt sein. (...) Ein erhellender Einblick in das Oeuvre Hanekes, sowohl Liebhabern als auch Skeptikern ans Herz gelegt.
Cornelis Hähnel, goon-magazin , (19.08.2008)

»Unabhängig von der Zeitnot und dem Erklärungsdruck typischer Interviews, die zum Start eines Films veröffentlicht werden, entfalten Thomas Assheuers vorsichtig einfühlende Fragen den philosophischen Kosmos, in dem sich der in Wien lebende Autorenfilmer bewegt (...). Hanekes Antworten enthüllen sein grundsätzlich skeptisches Menschenbild, das um dessen schuldhaftes Wesen und zerstörerische Asozialität kreist (...). Die Nahaufnahme dieses Buches führt mit Erkenntnisgewinn in den konsequent radikalen Pessimismus von Michael Haneke ein.«
Claudia Lenssen, Deutschlandradio Kultur ,(02.06.2008)

»Zeit-Feuilletonist Thomas Assheuer hatte in mehreren Gesprächen das Glück, Hanekes Witz herauszukitzeln und zu erleben, er hat aber auch das Vermögen, aus dem Regisseur - neben erwarteten kultur- und medienpolitischen Aussagen - sehr persönliche zu entlocken. Über Väter, Mütter, Großmütter, Kinder. All das steht in diesem großen kleinen Buch, das unterhaltsam ist, Gewinn bringend, klug und - eine wirkliche Nahaufnahme.«
Sächsische Zeitung, (12.06.2008)

»Der Zeit -Redakteur Thomas Assheuer hat mit Haneke ein wunderbar konzentriertes und zugleich ausschwingendes Gespräch über Ästhetik, Philosophie und Moral des Kinos geführt und dem Autor-Regisseur Selbstauskünfte von großer Wahrhaftigkeit und Prägnanz entlockt. Zugleich wird Hanekes Film-Œuvre als radikales Gegenmodell zum Kommerz-Kino lesbar.«
Sigrid Löffler

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