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Fauser, Jörg

Trotzki, Goethe und das Glück
Gesammelte Gedichte und Songtexte. Mit einem Nachwort von Franz Dobler. Herausgegeben von Alexander Wewerka

408 Seiten
Alexander Verlag
Gebunden. Jörg-Fauser-Edition Band IV. Mit einem Nachwort von Franz Dobler und je einem Gespräch mit den Musikern Achim Reichel und Veronika Fischer
ISBN: 978-3-89581-117-3

24.90 €



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PDFJörg Fauser, Der Strand der Städte
Externer LinkDobler liest Fauser (mp3)
PDFLeseprobe Jörg Fauser Gedichte

Der Band enthält die Gedichte der Einzelausgaben:

Die Harry Gelb Story
(Erstmals erschienen 1973 im Maro Verlag, Gersthofen.)

»Als Fauser 1972/73 die Gedichte der Harry Gelb Story schrieb, machte er Schichtdienst bei der Gepäckabfertigung des Frankfurter Flughafens und fand in Bornheimer Kneipen Ersatz für die Drogenszene, aus der er ausgestiegen war. Eine Brauereireklame im legendären ›Schmalen Handtuch‹ reduzierte den sozialdemokratischen Imperativ ›Kultur für alle‹ auf die knappe Formel: Dir und mir – Binding Bier. Unter solchen Umständen schreibt man keine preziösen keimfreien Schmonzetten.« Carl Weissner

Trotzki, Goethe und das Glück (Gedichte 1975–1979)
(Erstmals erschienen 1979 im Verlag Rogner & Bernhard, München.)

Café Grabbe (Gedichte und Songtexte aus dem Nachlaß)

Diese Gedichte entstanden größtenteils in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre. Die Songtexte wurden zwischen 1977 und 1985 geschrieben. Einige davon wurden vom Musiker Achim Reichel vertont und auf Schallplatte aufgenommen.

www.achim-reichel.de
www.veronikafischer.de



SCHLECHT FÜRS GESCHÄFT

Ah, heute fehlte mir völlig die Puste
für das Quentchen Wahnsinn,
das bescheidene Maß Rausch
ohne das wir lebendig vereist
und begraben sind, ich lief rum
sah nichts
fand die Sonne grausig
die Jahreszeit albern
das Bier trist
Bäume gespenstisch, Menschen
mit ihren Gesichtern, ihrem
Geseire schlicht fatal, ficken hilft auch nichts,
schreiben ist wie Spuren ins Spülwasser ritzen,
ein einziger Blick
in die Gegend genügt: lächerlich, ein
Nirwana für Nieten.

aus: »Trotzki, Goethe und das Glück«




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