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Jörg Fauser

© Foto: Johannes Dziemballa

Jörg Fauser

»Was die Situation rechts/links betrifft, bin ich immer weder noch sondern folge getreulich der Rothschen Maxime des monarchistischen Anarchismus atheistisch-katholisch-muselmanischer Richtung.«
Jörg Fauser (aus: Ich habe eine Mordswut. Briefe an die Eltern, Paria Verlag, Frankfurt/Main)

Jörg Fauser: Selbstauskunft
Jahrgang 1944
Nach dem Abitur Auslandsaufenthalte, Ersatzdienst, Tätigkeiten als Angestellter, Arbeiter und daneben literarische Arbeiten. Buchveröffentlichungen in Kleinverlagen, Mitherausgeber literarischer Undergroundzeitungen. Seit 1974 auch hauptberuflich freier Schriftsteller, seit 1976 im Journalismus tätig (als Autor und Redakteur). Arbeiten in Basler Zeitung, tip-Magazin, Stern, Spiegel, Transatlantik, Lui usw.

Seit 1980 in Zusammenarbeit mit Achim Reichel Texte für vier LP’s. Hörspiele, Drehbücher.
Buchveröffentlichungen u. a. Marlon Brando, eine Biographie (1978, zwei Taschenbuchausgaben), Der Schneemann (Roman, 1981, verfilmt mit Marius Müller-Westernhagen), Rohstofk (Roman, 1984), Blues für Blondinen (Reportagen, Essays, 1984), Das Schlangenmaul (Roman, 1985, wird ebenfalls verfilmt). Zur Zeit Arbeit an einem neuen Roman.
Keine Stipendien, keine Preise, keine Gelder der öffentlichen Hand, keine Jurys, keine Gremien, kein Mitglied eines Berufsverbands, keine Akademie, keine Clique; verheiratet, aber sonst unabhängig.
München, 25. 12. 1986

Am 17. Juli 1987 starb Fauser an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Die Jörg-Fauser-Edition wird herausgegeben von Alexander Wewerka.

 

Den gelobten Dokumentarfilm "Rohstoff. Der Schriftsteller Jörg Fauser" (D 2006, 45 Min.), von Christoph Rüter können Sie direkt beim Filmemacher erwerben.

 

 

Foto: Jörg Fauser in München, 1981