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Jean-Claude Carrière

Jean-Claude Carrière

Jean-Claude Carriere, geboren 1931 in Frankreich, ist ein französischer Drehbuchautor und Schriftsteller.
Zu Beginn der 50er Jahre arbeitete Carrière als Schriftsteller. Seine ersten Kontakte zum Film erhielt er, als Jacques Tati ihn beauftragte, Romanfassungen zu zwei seiner Filme, Die Ferien des Monsieur Hulot und Mon Oncle, zu schreiben.
Ab 1963 arbeitete Carrière mit dem spanischen Filmregisseur Luis Buñuel. In ihrer Zusammenarbeit entstanden Filme, die durch surrealistischen Ideen und schwarzen, subversiven Humor gekennzeichnet sind, etwa Schöne des Tages und Der diskrete Charme der Bourgeoisie.
In den folgenden Jahren arbeitete Carrière mit verschiedenen Regisseure wie etwa Louis Malle (Komödie im Mai, u.a.), Milos Forman (Valmont), Andrzej Wajda (Danton), Volker Schlöndorff (Die Blechtrommel, u.a.), Jean-Luc Godard (Rette sich wer kann: das Leben) und Peter Brook (u.a. am Mahabharata).
1981 wurde Carriere zum Präsidenten der Pariser Filmhochschule La fémis ernannt.
Außerdem veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Luis Bunuels Autobiographie Mein letzter Seufzer entstand ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit Jean-Claude Carrière.

de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Carriere
www.imdb.com/name/nm0140643/