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Irene Albers

Irene Albers

Irene Albers ist Romanistin und Komparatistin. 1999 promovierte sie in Konstanz
mit einer Arbeit über das Photographische im Werk Émile Zolas. Seit
2004 ist sie Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
und für Romanische Philologie am Peter-Szondi-Institut der Freien Universität
Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört das Verhältnis von Literatur und Ethnologie im Umfeld des Surrealismus und des Collège de Sociologie,
speziell bei Michel Leiris. Zusammen mit Stephan Moebius hat sie die
deutsche Ausgabe des Collège de Sociologie 1937–1939 (Berlin 2012)
ediert. Mit Anselm Franke ist sie Herausgeberin des Bandes Animismus – Revisionen
der Moderne (Zürich und Berlin 2012), der begleitend zu der Ausstellung
„Animismus“ im Haus der Kulturen der Welt erschien. Sie war Aktivistin
bei Christoph Schlingensiefs Aktion Chance 2000. Ihr Beitrag über „Ambivalenzen
des Antikolonialismus“ in diesem Buch basiert auf Vorarbeiten zu ihrer
Monographie Der indiskrete Charme der Anthropologie – Michel Leiris’ ethnologische
Poetik, die 2018 bei Konstanz University Press erscheinen soll.