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Dominik Graf

© Foto: Caroline Link

Dominik Graf

Dominik Graf, geboren 1952 als Sohn der Schauspieler Selma und Robert Graf, studierte in seiner Geburtsstadt München Musikwissenschaften und Germanistik, und wechselte anschließend an die Hochschule für Film und Fernsehen München. Dort erlernte er das Handwerk des Regieführens, machte sich aber auch als Schauspieler und Drehbuchautor einen Namen. Für seinen Abschlussfilm Der kostbare Gast (1979) erhielt Graf den Bayrischen Filmpreis in Gold (Beste Nachwuchsregie).

Neben zahlreichen Produktionen fürs Fernsehen (Der Fahnder 1983-1991, mehrere Folgen für Polizeiruf 110 und Tatort, Hotte im Paradies 2002), bei denen er "mehr wagen kann, ohne den Wahnsinns-Apparat des Films", bringt Graf unterschiedliche Beiträge auf die große Leinwand, darunter Die Sieger (1994), Der Felsen (2002) und Der Rote Kakadu (2005).
Zu seinen persönlichsten Arbeiten gehören die Porträts München - Geheimnisse einer Stadt (2000), eine Hommage an seine Heimat - noch heute lebt er dort - und der Essayfilm Das Wispern im Berg der Dinge - Der Schauspieler Robert Graf, der in Kooperation mit dem Filmkritiker Michael Althen entstand.
In dem Episodenfilm Deutschland 09 (2009) führt Graf mit seinem Beitrag (»Der Weg, den wir nicht zusammen gehen«) einmal quer durch die Republik und berichtet vom Verfall und Verschwinden ruinöser Gemäuer.
Seine mehrteilige Serie Im Angesicht des Verbrechens wurde auf der Berlinale 2010 in der Sektion »Forum« vorgestellt.

Dominik Graf wurde mit den wichtigsten Filmpreisen des Landes ausgezeichnet, darunter der »Deutsche Fernsehpreis« und der »Adolf-Grimme-Preis«.

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