»Obwohl der Roman schon 1976 erschien (in einer blödsinnig verstümmelten deutschen Fassung 1978), wirkt der maliziöse und hochintelligente Blick auf die Welt der Realpolitik - in diesem Fall auf die Rolle der Gewerkschaften und die amerikanische Innenpolitik - auch heute noch. Und sei's als Korrektiv zu dem ganzen belanglosen Schindluder, das heutzutage mit dem Genre getrieben wird.« Thomas Wörtche, kaliber. 38
»Will man wissen, wie es hinter den Kulissen der Macht wirklich zugeht, muss man Ross Thomas lesen. (...) Nicht das beste Buch, das Thomas geschrieben hat, aber immer noch um Längen besser als fast alles andere, das in diesem Jahr unter dem Etikett Thriller auf den Markt gebracht wurde. In den pointierten Dialogen, den knappen, aber präzisen Beschreibungen, dem cleveren Plot ist die Meisterschaft bereits zu spüren, die Thomas in den achtziger Jahren mit Büchern wie Teufels Küche und Am Rand der Welt (beide ebenfalls im Alexander Verlag erschienen) erreichen sollte.« Marcus Müntefering, SPIEGEL ONLINE
»Der Amerikaner ist unprätentiös, beweist Stil und Stehvermögen und die ehrlich erschwindelte Fähigkeit den Leser bei Laune zu halten. (...) Ross Thomas ist der geheime Held aller Genre-Verehrer.« Holger Kreitling, Berliner Morgenpost
»Ross Thomas zeigt in seinem Politthriller, wie schmutzig amerikanische Wahlkämpfe sein können. (...) Das Buch setzt die im Berliner Alexander Verlag auf acht Bände angewachsene Rehabilitierung eines der großen Thriller-Autoren des zwanzigsten Jahrhunderts. (...) Der Politthriller, wie ihn Ross Thomas versteht ist keine Meterware; er bezieht seine Faszination aus dem Plot, der sich wie ein nasses Wollknäuel verfilzt und der am Ende nicht bündig aufgelöst wird. So beiläufig die Spannung einsetzt, so rasant kulminiert sie am Ende in einem Gewaltexzess, der nicht in Superzeitlupe ausgewalzt, sondern wie nebenbei erledigt wird – lässig, ohne Interesse an der Gewalt an sich, diese nur als Teil des Jobs verstehend.« Hannes Hintermeier, FAZ
»Verdienstvoller Weise legt der Alexander Verlag seit einigen Jahren die Thriller des großen Ross Thomas wieder auf, der noch immer der Wiederentdeckung harrt und eigentlich in der Klassiker-Reihe neben Eric Ambler gehört. Auch die neueste Übersetzung, Yellow-Dog-Kontrakt, ist reinstes Krimigenre der Extraklasse.« Thekla Dannenberg, perlentaucher.de
»Man merkt, dass Thomas nicht nur verdammt gute Thriller verfasst hat, sondern die "hard-boiled history" seiner Heimat: Er ist der Chronist der US-Nachkriegsverbrechen, von Vietnam bis zur Iran-Contra-Affäre.« Kolja Mensing, Tagesspiegel