»Richard Blank ist ein Filmversessener, der die Kunst der »Lichtspielhäuser« mit ansteckender Leidenschaft betrachtet und analysiert. Kein Schimmer und kein Sternchen scheint seinem Blick zu entgehen, in einem längst vergessenen Werk von Maurice Torneur fällt ihm die Silhouette in einem erleuchteten Fenster genauso auf wie das Licht in den Augen von Travis Bickle. Da Blanks Werk nicht aus einer wissenschaftlichen Abschlußarbeit hervorgegangen ist, steht er nicht unter dem Zwang, jede einzelne Aussage erst mit drei Thesen anderer Wissenschaftler unterlegen zu müssen, was den Text flüssig und lebendig macht. Er zitiert, wenn es nötig ist, wenn er eine seiner Feststellungen aus der historischen Entwicklung von Theater und Kino herleitet, doch er schreibt in erster Linie seine eigenen Erkenntnisse nieder.« Ines Schneider, Schnitt – Das Filmmagazin
»Als Gegenentwurf zu den üblichen Lehrbüchern ist Blanks engagiertes Plädoyer für die Wahrnehmung des Filmlichts auch eine präzise Einführung in die Filmkunde.« Deutschlandradio Kultur
»Blank schärft den Blick für die gestalterischen Mittel der Kinoregisseure. Und erzählt die Historie des Films von Charlie Chaplin bis Lars von Trier auf anregende und angenehm subjektive Weise neu.« WDR 3, Mosaik
»Die Subjektivität ist eine der Qualitäten dieses Buches. Die Anschaulichkeit, mit der Blank seine Entdeckungen beschreiben kann, eine andere.« Deutsche Kinemathek
»Hier liegt zu einem selten behandelten Thema eine kompetente, temperamentvoll geschrieben Einführung vor. Filmbücher dieser Art gibt es bei uns viel zu selten.« Christoph Haas, Süddeutsche Zeitung
»Loben muss man die Genauigkeit des Blicks und nicht zuletzt die Verve, mit der hier einer gegen das Diktat der Hollywood-Ästhetik ins Feld zieht.« Wolfgang Seibel, ORF
Richard Blank im Gespräch mit Jürgen Kürten (Deutsche Welle) über das Licht in der Filmgeschichte.