»Der große Regisseur ist auch großer Schriftsteller, ehrlich und schonungslos gegen sich selbst und andere. Seine Autobiografie unterscheidet sich von den üblichen Lebensberichten, in denen die Stars und Mächtigen von gestern noch einmal ihre Großtaten Revue passieren lassen, um sich ihren Platz in der politischen und kulturellen Geschichte zu sichern. Bergmans Autobiografie ist eine gnadenlose Selbstzerfleischung. Er stellt nicht seine künstlerischen Erfolge und filmischen Heldentaten heraus, sondern seziert seine Misserfolge und individuellen Schwächen, und er beschreibt sich als körperlich und seelisch kranken Menschen.« Frank Dietschreit, RBB Kulturradio
»Menschen, das ist die Spezies, deren Exemplare sich gegenseitig das größte Leid verursachen, ohne es zu wollen oder doch anders zu können. Das ist die Quintessenz des Buches. Die Qualität der Memoiren macht dies aus: Bergmans außergewöhnlicher filmischer Blick auf das eigene Leben, mit dem er Schlüsselszenen - ja, eben nicht nur aufruft, sondern entwirft. Die Sprache, in der er dies tut, nimmt den Leser sofort mit ihrer rauen, kurz angebundenen Poesie gefangen. Bergman ist ein faszinierender Erzähler, ironisch, komisch, schonungslos, bitter.« Wiebke Hüster,Deutschlandradio Kultur