»Im Laufe seiner Zusammenarbeit mit Tschechow ist Vladimir Nemirowitsch-Dantschenko dem Dramatiker näher gekommen als alle anderen, die mit ihm zusammengearbeitet haben. Dank seiner genauen Beobachtungsgabe und seinem Einfühlungsvermögen lässt er Tschechow lebendig vor dem Auge des Lesers entstehen – mit all seinen kleinen Absonderlichkeiten, seinen Ängsten und Unsicherheiten, seinem skurrilen Humor, den nagenden Zweifeln und stillen Triumphen. (...) Ergänzt wird der Band durch Auszüge aus Stanislawskis Notizheft, in dem er von seinen Begegnungen und seiner Arbeit mit dem Dramatiker berichtet. Und obwohl dieser mit Stanislawskis Regie- und Schauspielarbeit hart ins Gericht ging, hat Letzterer seine – bei den Kollegen so scharf verurteilten – Eitelkeiten auf geradezu vorbildliche Art überwunden und stellenweise sogar ein sehr liebevolles Porträt des Menschen gezeichnet, dem Stanislawski seine ersten großen Erfolge als Theatermacher zu verdanken hatte.« Rainer Nolden, nachtkritik.de
»Ein überraschendes Kleinod!« Andreas Schäfer, Tagesspiegel
»Wer sich für Tschechows Theater interessiert, ist selber schuld, wenn er sich das Vergnügen dieser Lektüre entgehen lässt.« Peter Laudenbach, tip
»Großes Welttheater in Buchform, reich an kostbaren und köstlichen Details, wunderbaren, zuweilen fast schon absurden Episoden und tragikomischen Einschüben, erstmals in hervorragender deutschsprachiger Übersetzung zugänglich gemacht. Soll all dies als Juwel bezeichnet werden? Ja warum denn eigentlich nicht?« Werner Krause, ORF Bestenliste
»Eine klug editierte Ausgabe von Dieter Hoffmeier dokumentiert in Erinnerungen der beiden Gründer des Moskauer Künstlerischen Theaters Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko, wie aus dem talentierten Prosaautor der gefeierte Dramatiker und Begründer des modernen Theaters Anton Tschechow wurde. (...) Daneben gewähren diese Erinnerungen Einblick in die intellektuelle Szene der russischen Gründerjahre um 1900 und zeigen den Arzt und Künstler aus ungekannter Perspektive.« Sabine Berking, FAZ
»Endlich nun auf Deutsch. (...) Gebannt und oft amüsiert folgt man als Leser dem Geschehen.« Ruth Wyneken, Russland HEUTE
»Das Buch konzentriert sich ganz auf die Magie der Entstehungszeit, das Wagnis des gemeinsamen Experiments. Es veröffentlicht Wladimir Nemirowitsch-Dantschenkos Memoiren, soweit sie um Anton Tschechow und seine Schlüsselrolle für das Moskauer Künstlerische Theater kreisen, erstmals in einer modernen, mit hilfreichen Namenserläuterungen versehenen deutschen Übersetzung. (...) Schwärmerei, Melancholie und eine Stimmung des künstlerischen Aufbruchs teilen sich in seinem humorvollen Gruppenbild mit.« Claudia Lenssen, Deutschlandradio Kultur