»Der Mythos lebt... Fauser, Cowboy, Kämpfer, Junkie, Trinker, einsamer Tod auf der Autobahn – alles klar. Nichts ist klar. Die Bücher soll man lesen!«
FAZ am Sonntag
»Verlorene Menschen auf Tournee durch die Welt. Ist das schön, denkt man beim Lesen, und wieder gibt es Sätze, die man singen möchte oder trommeln... Leider bricht es in der Mitte ab. Am Ende haben wir nur Entwürfe. Aber wie dieser letzte Fauser hier mit höchster Marbacher Genauigkeit zum ersten Mal philologisch ernst genommen wird, was da an Romankonstruktionsplänen am Ende angehängt und erläutert wird, ist wahnsinnig interessant. Der ernste, große Fauser, ernst genommen und groß gemacht. Wurde auch Zeit.«
Volker Weidermann, FAZ am Sonntag
»In diesem Romanfragment finden sich schön gebündelt all die Qualitaten, die Fausers Schreiben und eben auch seine vier zu Lebzeiten veröffentlichten Romane auszeichnen: das Schnelle, das Zackige, das Trommelnde, der gelungene Versuch, allein über Dialoge und knappe, klare Beschreibungen auch zu Gefühlen zu gelangen, die an der eigenen Biografie angelegten Figuren, die Treue zu halten.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel
»Wenn er arbeitet und schreibt, ist er konsequent nüchtern und ernüchternd konsequent in seiner Haltung. Und wie Harry Lipschitz später im Buch, ist auch Fauser auf den Sitzungen seiner Genossen der 8. Abteilung des SPD-Kreisverbandes anzutreffen.«
tip Berlin
»Die Tournee - für mich der sicherste Beweis, dass er leben wollte. Wer solche 184 Buchseiten in seine Olympia hämmert, wirft sich vor keinen Laster.«
Franz Josef Wagner, Der Spiegel
»Episodisch, sprunghaft, umfassend.«
Die Zeit
»"In der Nacht, als Harry einen kurzen Gang zum Bierstübchen machte, war der Himmel noch ganz klar, die Luft ein Frühjahrsversprechen", so geht es los, und natürlich muss man Fauser lieben für diesen Anfang, diese Wörter, diese Namen: Nacht - Harry - Bierstübchen - Frühjahrsversprechen. In der Evokation eines bestimmten randständigen Milieus, in dem es um Verlierertum geht, um Alkohol und Drogen, Sehnsucht und irgendwelche krummen Deals, ist Fauser in deutscher Sprache unüberboten.«
Christoph Bartmann, Süddeutsche Zeitung, (29. 04. 2008)
Medien
Fauser bei MDR figaro
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AW zu Fausers 65. Geburtstag, RBB Kultur
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Alexander Wewerka im Gespräch über Fauser im Deutschland Radio Kultur
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