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Über den Kolonialismus

Über den Kolonialismus

Discours sur le colonialisme. Aus dem Französischen und kommentiert von Heribert Becker

2017
120 Seiten. 14,0 x 19,0 cm. Broschur
ISBN 978-3-89581-453-2
12,90 €

Der Klassiker des Antikolonialismus in einer kommentierten Neuausgabe.

»Schwarze Weltliteratur.« Peter von Becker, Tagesspiegel

»Im Discours sur le colonialisme, erstmals 1950 veröffentlicht, prangert Césaire leidenschaftlich die Verbrechen und Gräuel an, die jahrhundertelang von Weißen an Schwarzen verübt worden waren und selbst nach dem Zweiten Weltkrieg in Indochina, auf Madagaskar und andernorts weiterhin verübt wurden. Mit unerbittlicher Logik hält Césaire der weißen Zivilisation den Spiegel ihrer Barbarei vor und zeigt, dass der Faschismus schon immer in ihr vorhanden war.« Heribert Becker

Eine Zivilisation, die sich unfähig zeigt, die Probleme zu lösen, die durch ihr Wirken entstanden sind, ist eine dekadente Zivilisation.
Eine Zivilisation, die beschließt, vor ihren brennendsten Problemen die Augen zu verschließen, ist eine kranke Zivilisation.
Eine Zivilisation, die mit ihren eigenen Grundsätzen ihr Spiel treibt, ist eine im Sterben liegende Zivilisation. Aimé Césaire

»Anklagend und radikal gegen die Enthumanisierung.« Deutschlandfunk Kultur

»Beschämend aktuell.« Cornelius Wüllenkemper, SZ

»Schwarze Weltliteratur.« Peter von Becker, Tagesspiegel

»Doch er bedachte auch die Folgen des kolonialen Denkens und Handelns für die Zukunft; und da wird seine Rede für heutige Leser noch einmal interessant: Die Barbarei des Kolonialismus schlägt als eine neue, moderne Form der Barbarei auf Europa zurück.« Katharina Döbler, Deutschlandfunk Kultur

»Vieles, was heute gedacht wird, wurde bereits früher einmal gedacht, und manchmal sogar besser. Darum sind neue Ausgaben von Texten wie Aimé Césaires Über den Kolonialismus willkommen. Die 1950 geschriebene, 1955 erweitert vorgelegte Polemik hat an Aktualität nichts verloren.« Kai Köhler, junge welt

»Ein Donnerhall von einem Buch, dessen visionäres Potenzial sich auf den Ruinen von Europa vollenden wird.« Hendrik Werner, Weser Kurier