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Seelen mit Methode
Roselt, Jens (Hrsg.)

Seelen mit Methode

Schauspieltheorien vom Barock bis zum postdramatischen Theater

2005
400 Seiten. 36 Abb.. Broschur. Fadenheftung
ISBN 978-3-89581-139-5
24,90 €

Stellt ein Schauspieler sich selbst dar, oder führt er dem Publikum eine andere Person vor? Sind seine Gefühle echt oder vorgetäuscht? Muß die Rolle dem Charakter des Schauspielers entsprechen oder der Charakter sich in die Rolle fügen? Agiert ein Schauspieler auf der Bühne bewußt oder unbewußt? Kontrolliert der den Einsatz seines Körpers oder nicht? Ist Schauspielen eigentlich Kunst?

Der Buch präsentiert und erläutert Schauspieltheorien, die vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen. Die Theorien von Franciscus Lang, Pierre Rémond de Sainte-Albine, Francesco Riccoboni, G. E. Lessing, Denis Diderot, Johann Jakob Engel, J. W. Goethe, Heinrich Theodor Rötscher, William Archer, Max Marterstein, Georg Simmel, Konstantin S. Stanislawski, Edward Gordon Craig, Bertolt Brecht, Helmuth Plessner, Richard Schechner und Michael Kirby werden in den historischen Kontext gestellt und erläutert.
Eine systematische Einführung schafft den Überblick zu zentralen Kategorien der Schauspielkunst wie Nachahmung, Verkörperung, Natürlichkeit oder Emotionalität auf der Bühne.
Der Band richtet sich an Theaterinteressierte, Zuschauer, Schauspieler und Studierende, die sich fragen, wie der Darsteller auf der Bühne zu sich selbst findet und was das Publikum dabei über sich erfahren kann.

»Jens Roselt liefert eine unverzichtbar gewordene Sammlung kanonisierter Texte zur Schauspieltheorie vom Barock- bis zum postdramatischen Theater.« Schultheater

»In chronologischer Folge bietet das Buch Abhandlungen über den Schauspieler und den Vorgang des Schauspielens, erfasst werden auch die neueren Tendenzen von Performancekunst und Nicht-Spiel. Damit ist ein Band zur Hand, der die komplexe Diskussion über das schwierige Verhältnis zwischen dem realen Schauspielerkörper und seiner Verwandlung in eine Figur darstellt.« Dirk Pilz, Theater der Zeit

»Und so folgt man ihm gespannt und getreulich durch einen kurzen, historischen Gesamtabriss der Theatergeschichte. Also von der Antike bis ins Postdramatische. (...) Man kann darin nach Lust und Laune schmökern, entweder nur den Texten des Herausgebers folgen oder den Originalen den Vorzug geben. Und selbst der willkürliche Einstieg mittendrin bietet einen Anteil des atmosphärischen Überblicks. (...) Das Werk ist nicht nur ein humorvoller, mit Leichtigkeit geschriebener historischer Abriss und Überblick, sondern auf allen Ebenen und für alle potentiellen Lesergruppen ein praktisches Theater-Handbuch!« Heide Rohringer, www.theaterforschung.de
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