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Der Yellow-Dog-Kontrakt

Der Yellow-Dog-Kontrakt

Politthriller

Yellow-Dog Contract. Aus dem Amerikanischen von Stella Diedrich, Gisbert Haefs und Edith Massmann

2010
272 Seiten. 11,7 x 18,0 cm. Broschur. 2. Auflage 2015
ISBN 978-3-89581-225-5
Buch 16,– € / E-Book 12,99 €

Erste vollständige Ausgabe der 1978 gekürzt unter dem Titel "Geheimoperation Gelber Hund" erschienenen Übersetzung des Romans.

Streiks, Korruption und Morde im Washington der Siebziger: Auf der Suche nach einem verschwundenen Gewerkschaftsführer stößt der ehemalige Wahlkampfleiter Harvey Longmire auf schmutzige politische Machenschaften.

Der bekannte Gewerkschaftsboss Arch Mix ist spurlos verschwunden. Als Ermittlungen von FBI und CIA scheinbar erfolglos bleiben, wird der frühere Wahlkampfberater Harvey Longmire von einer neugegründeten Organisation, die sich der Aufdeckung von Verschwörungen verschrieben hat, hinzugezogen. Auf seinen Nachforschungen im Washington kurz nach der Watergate-Affäre gerät er in ein raffiniert gesponnenes Netz politischer Intrigen und Verschwörungen, das sich nicht nur auf Gewerkschaften, sondern auch auf die kommenden Wahlen auszuwirken droht. Doch wer steckt dahinter? Eine Reihe von Morden macht Harveys Ermittlungen nicht einfacher …

»Ross Thomas zeigt, wie schmutzig amerikanische Wahlkämpfe sein können.« FAZ

 »Krimigenre der Extra-Klasse!« Thekla Dannenberg, perlentaucher.de

 »Ross Thomas macht mit der Hauptstadt, was Raymond Chandler in den Vierzigern mit Los Angeles machte: er verwandelt Washington D.C. (…) in ein glamouröses Symbol absoluter Verderbtheit.« Chicago Tribune

»Obwohl der Roman schon 1976 erschien (in einer blödsinnig verstümmelten deutschen Fassung 1978), wirkt der maliziöse und hochintelligente Blick auf die Welt der Realpolitik - in diesem Fall auf die Rolle der Gewerkschaften und die amerikanische Innenpolitik - auch heute noch. Und sei's als Korrektiv zu dem ganzen belanglosen Schindluder, das heutzutage mit dem Genre getrieben wird.« Thomas Wörtche, kaliber. 38

»Will man wissen, wie es hinter den Kulissen der Macht wirklich zugeht, muss man Ross Thomas lesen. (...)  In den pointierten Dialogen, den knappen, aber präzisen Beschreibungen, dem cleveren Plot ist die Meisterschaft bereits zu spüren, die Thomas in den achtziger Jahren mit Büchern wie Teufels Küche und Am Rand der Welt erreichen sollte.« Marcus Müntefering, SPIEGEL ONLINE

»Der Amerikaner ist unprätentiös, beweist Stil und Stehvermögen und die ehrlich erschwindelte Fähigkeit den Leser bei Laune zu halten. (...) Ross Thomas ist der geheime Held aller Genre-Verehrer.« Holger Kreitling, Berliner Morgenpost

»Ross Thomas zeigt in seinem Politthriller, wie schmutzig amerikanische Wahlkämpfe sein können. (...) Der Politthriller bezieht seine Faszination aus dem Plot, der sich wie ein nasses Wollknäuel verfilzt. So beiläufig die Spannung einsetzt, so rasant kulminiert sie am Ende in einem Gewaltexzess – lässig, ohne Interesse an der Gewalt an sich, diese nur als Teil des Jobs verstehend.« Hannes Hintermeier, FAZ

»Verdienstvoller Weise legt der Alexander Verlag seit einigen Jahren die Thriller des großen Ross Thomas wieder auf, der noch immer der Wiederentdeckung harrt und eigentlich in der Klassiker-Reihe neben Eric Ambler gehört. Auch die neueste Übersetzung, Yellow-Dog-Kontrakt, ist reinstes Krimigenre der Extraklasse.« Thekla Dannenberg, perlentaucher.de

»Man merkt, dass Thomas nicht nur verdammt gute Thriller verfasst hat, sondern die "hard-boiled history" seiner Heimat: Er ist der Chronist der US-Nachkriegsverbrechen, von Vietnam bis zur Iran-Contra-Affäre.« Kolja Mensing, Tagesspiegel