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REPUBLIK CASTORF
Raddatz, Frank (Hrsg.)
Aurin, Thomas (Fotograf)

REPUBLIK CASTORF

Die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz seit 1992 Gespräche

Mit einem Vorwort von Frank Raddatz

2016
376 Seiten. 25 Abb.. Broschur
ISBN 978-3-89581-377-1
Buch 18,– € / E-Book 14,99 €

Frank Raddatz hat prägende Persönlichkeiten der Intendanz Castorf an der Berliner Volksbühne interviewt. Schauspieler und Regisseure, Dramaturgen und Bühnenbildner erzählen von ihrem Weg an die Volksbühne, ihrer Arbeit am Haus, von Aufbruch, Verausgabung und dem Glück künstlerischer Freiheit und davon, wie nachhaltig diese Zeit ihr Selbstverständnis als Künstler geformt hat. Raddatz' Gespräche fangen den besonderen Esprit, Humor und die anarchische Kraft einer gerade zu Ende gehenden Ära ein, die vor 23 Jahren mit Ivan Nagels Diktum eingeläutet wurde: »In zwei Jahren sind sie entweder berühmt oder tot.«

Gespräche mit Kathrin Angerer, Frank Castorf, Bert Neumann, Herbert Fritsch, Jürgen Kuttner, Matthias Lilienthal, Christoph Marthaler, René Pollesch, Sophie Rois, Alexander Scheer, Bernhard Schütz, Lilith Stangenberg und vielen anderen.

 

»Die Volksbühne ist ein menschliches Kraftwerk, und die Brennstäbe sind die Schauspieler auf dieser Bühne.« Herbert Fritsch

 

Peter Laudenbach in der SZ:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/2.220/theater-titan-irgendwas-wird-schon-zappeln-1.3140226

»(...) Wenn man Republik Castorf unter diesen Vorzeichen noch einmal liest, nicht als Selbstbeweihräucherung, sondern als weit ausschweifendes Räsonnieren über Unversöhnlichkeit, dann erschließt sich einem plötzlich eine Volksbühne, die man noch nicht kannte, und die man beim ersten Lesen auch noch nicht sehen wollte.« Falk Schreiber, theater heute

»Das handliche Bändchen ist neben mancherlei schon vorhandenen Würdigungen Frank Castorf die womöglich kompakteste. Und beste.« Peter von Becker, Tagesspiegel

»Man erfährt so allerlei Unterhaltsames und Aufschlussreiches über die Probenarbeit, die frühen Volksbühnen-Jahre, die künstlerischen und gesellschaftlichen Ansprüche der Volksbühne.« Dirk Pilz, Berliner Zeitung

»Die Lektüre des erhellenden Bandes stimmt zwar etwas melancholisch, vor allem aber dankbar: für aufreibendes, subversives Theater.« Hendrik Werner, Weser-Kurier

»Mitreißende Erzählungen.« Ute Büsing, rbb inforadio

»Aufschlussreiche Innenansichten.« Manfred Hermes, konkret

»Um das System Volksbühne verständlich zu machen, lässt Raddatz Schauspieler wie Kathrin Angerer, Sophie Rois, Marc Hosemann oder Henry Hübchen und Regisseure wie Christoph Marthaler, René Pollesch, Herbert Fritsch und natürlich Castorf persönlich berichten - informiert, oft mit dem typischen Volksbühnen-Spott und ziemlich ungeschützt.« Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung