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riss

riss

lichte schiefgedichte

mit lichtbildern von stefan kraus

2025

Broschur. Fadenheftung. 196 Seiten. 46 Abb.. 21 x 13,5 cm
ISBN 978-3-89581-642-0

25,– € *

Lakonische Perspektiven auf unvernünftige Zustände

Kann man der Gegenwart anders begegnen als in Zwischenräumen? riss ist ein Buch der lakonischen Perspektiven auf unvernünftige Zustände. Mit kurzen Texten – »lichten schiefgedichten« – und Momentaufnahmen aus dem Alltag werden Lichtblicke im vermeintlich Marginalen aufgesucht. Das falsch Gereimte und der nüchterne Blick werden als Form dafür gelobt, wenn Vernunft und Logik nicht länger gesellschaftliches Handeln bestimmen. Als Spiegel einer haltlosen Zeit beschreibt die Dramaturgie der Zwischenräume von Text und Bild eine Präzision im Ungefähren.

Nach der behutsamen Erinnerung an den Musiker Jaki Liebezeit (JAKI NOTES) ist riss das zweite Buch des Autorenduos Tsangaris/Kraus.

»Charakteristisch für die hier zu besprechenden ›lichten schiefgedichte‹ ist zweierlei: Einmal ihre absolute sprachliche Verknappung, zum anderen ihr Sinn für Witz und Komik. Auch haben wir es eher mit einem flächig verteilten Stichwortverzeichnis zu tun als mit lyrischen Phrasierungen, und dennoch stehen diese hochkonzentrierten Gedichte gleichsam für poetische Kraftfelder. Aber eben auch Wortwitz kommt zum Zuge und durchaus mit Gewicht – selbst noch im Kalauer. Das sind bei Tsangaris stets Witze, die gewissermaßen das Leben schrieb, verbunden mit Fotos wie bestellt, die dennoch der Zufall fand.« Nora Eckert, literaturkritik.de