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TheaterFilmLiteratur seit 1983
Alexander Verlag

Über den Verlag

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Das Verlagslogo ist ein Holzschnitt
von Roland Topor

Über den Verlag

"Man verlegt entweder Bücher, von denen man meint, die Leute sollen sie lesen, oder Bücher, von denen man meint, die Leute wollen sie lesen." Kurt Wolff

Das erste Buch erschien 1983 in West-Berlin: kurze Gedichte und Wortspiele von Jenny Theunert, einer jungen West-Berlinerin. Bald darauf folgte die Neuauflage von Peter Brooks "Der leere Raum", eine der Säulen des Verlags und nach wie vor eines der besten und wichtigsten Bücher über das moderne Theater.

Der Programmschwerpunkt des Verlags liegt heute wie damals bei Theater- und Filmbüchern, in denen vor allem die Theater- und Filmkünstler selbst zu Wort kommen (z. B. in der Reihe Nahaufnahme, Interviewbände von und mit Frank Castorf, Jean-Pierre MelvilleDominik Graf und (Auto)Biographien von Ingmar Bergman, Luis Buñuel, Fritz Kortner, Andrej Tarkowsij oder Max Ophuls, Claus Peymann) sowie bei ausgewählter Literatur.

Seit 2002 wächst die Ross-Thomas-Edition (der 19. Band wird im Frühjahr 2018 erscheinen); die 2004 begonnene neunbändige Jörg-Fauser-Edition wurde im März 2009 mit dem 1600 Seiten umfassenden Band "Der Strand der Städte. Gesammelte journalistische Arbeiten" abgeschlossen.

2011 erschien  die 36stündige Audiosammlung MÜLLER MP3 mit Heiner Müller O-Tönen, die mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2012 ausgezeichnet wurde.

Mit Louis Paul Boons kurzem Roman "Menuett" startete der Verlag im Herbst 2011 eine neue literarische Reihe mit einem Schwerpunkt auf niederländischer und flämischer Literatur, zuletzt erschien die deutsche Erstausgabe "Amerikanisch kurz" von Jan Wolkers.

Im besten Fall sind bei der Programmgestaltung die wichtigsten Kriterien mein persönliches Interesse und Begeisterung, gepaart mit einem gewissen Missionarseifer und Mitteilungszwang.


Bestseller gibt es keine. Aber einige longseller.

Einmal fragte mich eine Marketingspezialistin, ob das Verlagsprogramm und meine Art zu arbeiten, etwas mit dem Umstand zu tun haben könnten, daß ich der Sohn eines bildenden Künstlers bin?  Seltsam, daß mich das vorher nie jemand gefragt hat – und daß mir das selbst bis dahin nicht bewußt war. Denn es erklärt einiges.

 

Seit 2003 liegt die Gestaltung der Bücher und Drucksachen bis auf wenige Ausnahmen bei Antje Wewerka (geb. Schlabe).

 
Alexander Wewerka, Januar 2018