Der Beruf des Schauspielers in zwei Welten
Schauspielen bedeutet, sich an Verabredungen zu halten, aber auch Mut, diese herauszufordern und eigene Grenzen zu überschreiten. Die Schauspielstudentin Vicky Krieps schreibt 2008 in ihrer Bachelorthesis an der Zürcher Hochschule der Künste über »das richtige Maß an Kontrolle, an organisiertem Ablauf« und den »unkontrollierbaren Anteil dessen, was wir als Zauber, Magie oder Kunst bezeichnen«. Drei Jahre später folgt ihre Masterthesis Die Arbeit des Schauspielers im Vergleich zwischen Theater und Film. Seither hat sie in mehr als fünfzig Filmen gespielt und feiert internationale Erfolge. Die zwei Texte, in denen die Schauspielschülerin über ihre ersten Filmerfahrungen schreibt, spiegeln im Kern bereits eine Essenz des Berufs, für den es »sehr viel Kraft und Durchhaltevermögen … und vor allem Professionalität braucht«. Eine ideale Lektüre für angehende Schauspieler:innen und alle, die sich für Schauspielerei auf der Bühne und vor der Kamera interessieren.

