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Das geschichtliche Gefühl

Das geschichtliche Gefühl

Wege zu einem globalen Realismus

Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik

2019
176 Seiten. 13 Abb.. 13,5 x 21,0 cm. Broschur
ISBN 978-3-89581-492-1
Buch 16,– € / E-Book 14,99 €

»Der Theatererneuerer.« Der Spiegel

Detailliert legt der »derzeit einflussreichste Regisseur des Kontinents« (Die ZEIT) die komplexen gesellschaftlichen und ästhetischen Herausforderungen offen, die seine politisch-künstlerische Arbeit bestimmen. Milo Rau führt vor, was es künstlerisch bedeutet, mit größter Konsequenz dem »weitumspannenden Innenraum des Kapitals, seinen Alpträumen und Hoffnungen, seinen Unter- und Gegenwelten« nachzuspüren und eine Antwort darauf zu finden – etwa in Gestalt seines ästhetischen Leitmodells eines künstlerischen »globalen Realismus«.

Das Buch basiert auf Milo Raus Vorlesungen im Rahmen der 6. Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik.

»Ergänzt werden die frei gehaltenen, teilweise durchaus assoziativen Vorträge durch zwei Gespräche, die der Philosoph Rolf Bossart und der Soziologe Harald Welzer mit dem Theatermacher geführt haben. Das erleichtert vor allem fachfremden Lesern den Einstieg, denn auch die können hier einen interessanten Blick auf das Theater und die Wirklichkeit kennenlernen.« Katja Weise, NDR Kultur

»In den Referaten seiner Saarbrücker Poetikdozentur macht Milo Rau sein Konzept der Theater- und Filmregie deutlich.« Erwin Schaar, filmbulletin

»Der Band ist ein guter Einstieg in die sehr komplexe Gedankenwelt dieses Regisseurs. Da wird etwa die Frage behandelt, wie dokumentarisch Raus Theater wirklich ist.« Karin Cerny, profil

»Die Vorlesungen bieten einen guten Einblick in Raus Werk und die damit verbundenen Fragen. Der Regisseur und Autor versucht, seinen Ansatz plausibel zu machen. Über den kann man diskutieren, weil er von einem hohen Problembewusstsein zeugt. Und es liest sich gut, auch weil nebenher ein paar treffende Beobachtungen zu Theatermoden wie Mitmachtheater oder plumpem Aus-der-Rollen-fallen eingestreut sind, deren Beschränktheit Rau kritisiert.« Jakob Hayner, neues deutschland

»Eine reiche Ausbeute für seine Fans.« Andreas Tobler, SonntagsZeitung