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Die Zeit des Bildes ist angebrochen!

Die Zeit des Bildes ist angebrochen!

Französische Intellektuelle, Künstler und Filmkritiker über das Kino. Eine historische Anthologie 1906–1929

Herausgegeben und kommentiert von Margrit Tröhler und Jörg Schweinitz

2016
756 Seiten. 100 Abb.. 15,5 x 21,5 cm. Fadenheftung. Hardcover
ISBN 978-3-89581-409-9
34,90 €
Die Zeit des Bildes ist angebrochen! präsentiert – erstmals in deutscher Übersetzung – das Spektrum der Debatten französischer Poeten, Künstler, Wissenschaftler und Kritiker über das junge Kino in 60 ausgewählten Texten aus den Jahren 1906–1929.

Der Band ist mehr als eine Spezialität für Filmhistoriker, denn mit dem Siegeszug des Symbolmediums der Moderne vollzogen sich tiefgehende Wandlungen in Alltagskultur, Wahrnehmung und Künsten. Populäre Serien, das Niegesehene der Mikrowelt und fremder Kontinente sowie die neue fluide, teils avantgardistische Ästhetik der Filme riefen nach Debatte und Affirmation. Musik, Farbe, Rhythmus: Photogénie!

Ein aktiver Streiter war Jean Epstein, dessen Sammlung Bonjour cinéma (1921) in Die Zeit des Bildes ist angebrochen! zum ersten Mal in deutscher Sprache komplett mit allen Beiträgen, Gedichten und Grafiken erscheint.


Mit Texten von René Clair, Jean Epstein, Louis Feuillade, Abel Gance, Marcel L'Herbier, Louis Aragon, Blaise Cendrars, Jean Cocteau, Georgette Leblanc, Fernand Léger, Colette, Louis Delluc, Henri Bergson u. v. a.

 

Auf einer eigens eingerichteten Webseite der Universität Zürich finden Sie hier die Originaltexte und diverse Links und Querverweise!

»Ein beeindruckender Band.« Hans Helmut Prinzler, Filmbuch des Monats

»Eine fulminante Anthologie (…) Somit ist die opulente Edition das, was der Film auch sein soll: ein Beitrag zur internationalen Verständigung, wird doch die französische Debatte hier zum ersten Mal in dieser Breite vorgestellt.« Bernd Stiegler, FAZ

»Statt eine (weitere) Geschichte der Filmtheorie zu fabrizieren, spannen Tröhler und Schweinitz einen breiten Horizont an Ideen, Argumenten und Einsichten auf. Und sie entdecken eine originelle Art des Schreibens über Film wieder, die mit der Institutionalisierung der Filmwissenschaft als Disziplin und der akademisierten Erlahmung der Sprachphantasien ein wenig in Vergessenheit geraten ist.« Stephan Ahrens, Filmbulletin

»Margrit Tröhler und Jörg Schweinitz haben ein Buch zusammengestellt, das von der Auswahl der Texte über Satz und Papierauswahl bis hin zur Umschlaggestaltung ein beeindruckendes Werk geworden ist.« Jennifer Borrmann, ray

»Eine ungemein lesenswerte Textsammlung.« Claus Löser, Berliner Zeitung

»Es herrscht eine unbändige Euphorie in diesem Band, die bis zur Ekstase führen kann. Das Schreiben ist vielgestaltig, Literaten sind hier am Werk, Filmemacher, frühe Filmtheoretiker. Und Leute, die zwischen allen Genres, allen Künsten oszillierten wie Jean Cocteau.« Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

»Die Überlegungen sind großteils immer noch hochaktuell und die Lektüre dadurch absolut spannend.« Thomas Brandlmeier, FILMDIENST

»Der stilistische Reichtum der Textfolge, präzise und nuanciert ins Deutsche übertragen, vermittelt jedenfalls eine Vorstellung von der Leidenschaft, mit der die Geburt des Kinos diskutiert wurde – intuitionsstarke Beiträge (wie etwa Colettes Reflexionen zur filmischen Ubiquität) alternieren mit solide argumentierten Thesen, in denen sich die thematischen Perspektiven der zukünftigen Theorieansätze kristallisieren.« Patrick Straumann, ArtHist

»(…) Mit dem Buch Die Zeit des Bildes ist angebrochen! können die deutschsprachigen LeserInnen diese junge und freche Art von Schreiben über das Kino und den Film wiederentdecken. Dies auch dank den Übersetzungen, die die Historizität der Texte und ihre lexikalischen Vielfältigkeit respektieren. Der von Margrit Tröhler und Jörg Schweinitz herausgegebene Sammelband ist ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der Filmtheorie, aber er bietet gleichzeitig eine Unterhaltungslektüre und einen wertvollen Gegenstand für Cinephile.« Mattia Lento, Filmexplorer

»Ein neues Standardwerk für die Forschung zum frühen Nachdenken über das Medium Film.« Hanno Berger, rezens.tfm (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Universität Wien)