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Alexander Verlag

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Unsterblichkeit kann töten
Witt, Raban (Hrsg.)
Hegemann, Carl

Unsterblichkeit kann töten

Über die Dramaturgie des Daseins

ersch. Dezember 2018
300 Seiten. Broschur
ISBN 978-3-89581-465-5
noch nicht erschienen
28,– €

 »Man kann auch in die Höhe fallen, so wie in die Tiefe ...« Friedrich Hölderlin


Dieser Band versammelt Beiträge, die Carl Hegemann in den letzten zwölf Jahren über die Welt und das Theater geschrieben hat. Was die Texte verbindet, ist der Versuch, das Theater als einen Ort zu begreifen, an dem sich das menschliche Dasein strukturell und historisch als Drama reflektiert. Denn das Drama ist für Hegemann nicht nur eine Kunstgattung, sondern eine Bedingung dafür, dass wir überhaupt mit Bewusstsein am Leben sind.
In diesem Sinne widmet er sich folgenden Themen: Friedrich Schillers »amoralische Anstalt«, Henry Hübchens Sehnsucht nach dem Teufel, Christoph Schlingensiefs Paradox eines kontemplativen Aktivismus, Bert Neumanns souveräne Kunst, Fake-Strategien und Ästhetisierung der Lebenswelt, Lügen auf der Bühne und die Grenzen des Spiels, Familie als subversive Kraft, Glück und Ende der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Unsterblichkeit ist auch keine Lösung, digitale Welten und intellektuelle Anschauung, Schönheit, ewige Liebe, Glück im Unglück u. v. a. m.

»Das Leiden und das Elend ist im selben Maße Voraussetzung unseres Daseins wie der Wille, dieses Leiden zu überwinden, oder das Bedürfnis, uns aus dem Elend zu erlösen. Wie im Theater lässt sich auch im Leben der Traum nicht zugunsten der Realität und die Realität nicht zugunsten des Traums beseitigen, selbst dann nicht, wenn so etwas technisch machbar wäre.« Carl Hegemann