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Kino der Nacht

Kino der Nacht

Gespräche mit Jean-Pierre Melville

Le cinéma selon Melville. Aus dem Französischen von Robert Fischer. Mit einem Vorwort von Jean-Pierre Melville, einem Nachwort von Philippe Labro und einer Erinnerung an Melville von Volker Schlöndorff

2002
280 Seiten. Broschur
ISBN 978-3-89581-075-6
28,– €

Fern aller Klischees entsteht nach und nach das Porträt eines Mannes, der das gleiche Schicksal teilte wie die meisten seiner Helden: das der Einsamkeit, nicht nur als Künstler, sondern auch als Verantwortlicher für seine Filmstudios an der Rue de Jenner. Sein filmisches Universum gründet sich auf die Leere des Menschen: ein Kino leerer Aktion und formaler Perfektion. Wäre es nicht paradox, so müßte man dieses Œuvre eine filmische Mythologie der Leere nennen.

»Lohnt es sich also – und das meine ich ohne jede Koketterie –, über meine eigenen Filme so zu reden, wie ich gern über bestimmte andere Filme rede? Ich weiß es nicht. Erst in fünfzig Jahren wird man das wissen. (...) Der ideale Schöpfer ist für mich derjenige, der ein exemplarisches Werk ersonnen hat, ein Werk, das als Beispiel dient. Er muß frei, mutig und unnachgiebig sein, und er muß gesund sein, denn wie die Wolgaschiffer ihre Lastkähne, so zieht er eine Mannschaft.« Jean-Pierre Melville (aus dem Vorwort)

»Melville hat immer gewußt, was er tut, und kann deshalb präzise wie kaum ein anderer über seine Filme und ihre Entstehungsgeschichten reden.«
Michael Althen, FAZ, (03.12.2003)

»Melville, der Schwierige, Unzugängliche, Unbedingte erzählt. … Das Kino war ihm heilig ... Kino der Nacht - ein kluges, unterhaltsames Buch, vom Herausgeber Robert Fischer kompetent mit Anmerkungen versehen. Für Fans des 'film noir' ein Muss.«
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