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Mein kleiner Krieg

Mein kleiner Krieg

Mijn kleine oorlog. Aus dem Niederländischen von Helmut Müller und Jan Vandenbroecke

Mit einem Nachwort von Carel ter Haar

2012
152 Seiten. Klappenbroschur. Fadenheftung. Banderole
ISBN 978-3-89581-265-1
14,90 €

In diesem autobiographisch geprägten Buch schildert L.P. Boon als erklärter Alltagschronist seine Kriegserfahrungen und beschreibt auf eindringliche und erschütternde Weise den Kriegsalltag hinter der Front. Er erzählt vom täglichen Kampf ums Überleben, von Hunger und Angst, Bombenangriffen, Kohlendieben, Kriegsgewinnlern und dem Leben unter deutscher Besatzung – dem »kleinen Krieg« der kleinen Menschen.

 

»Eine Literatur muß der Spiegel ihrer Zeit sein. Das ganze Wesen dieser Zeit, die Nöte und die Sehnsüchte, die Träume und die politischen Strömungen, diese darzustellen ist ihre Aufgabe. Ein Schriftsteller muß prügeln, zur Not sogar schneiden, muß aber gleichzeitig trösten. Er wird den Weg zeigen, dem zu folgen ist.« Louis Paul Boon

 

»Lesen Sie das Buch mit Ihrem Herzen, mit einem Funken jenes großartig menschlichen Gefühls, mit dem Boon es geschrieben hat. Boons Kleiner Krieg ist nichts anderes als ›Krieg dem Krieg‹.« Willem Elsschot

»Packende Prosa, klar erzählt.« Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung

»Es ist ein drastisches, wütendes und sehr konkretes Buch. Machen Sie sich auf etwas gefasst, wenn Sie zu Mein kleiner Krieg greifen – es lohnt sich.« Dirk Hohnsträter, WDR 3 Mosaik 

»Louis Paul Boons Erzählung über den Zweiten Weltkrieg ist ein bezwingendes Sprachkunstwerk.« Magnus Klaue, der Freitag

»Ein ganz großer Klassiker, eine richtige Entdeckung. (...) Mein kleiner Krieg ist bewusst kunstlos; es hat eine große Beiläufigkeit und ist gerade darum großartig, weil einem ein Alltagsbild des Krieges entgegenschlägt.« Maike Albath, Deutschlandfunk

»«Kleiner Krieg», schrieb Boon einmal, sei der Spiegel einer kaputten Zeit. Es sind tatsächlich ergreifende Texte, und sie haben in allem nichts von ihrer Aktualität verloren.« Martin Zingg, NZZ

»Ein eindrucksvoller Band über eine Zeit, in der jede Hoffnung auf Aufstieg im Kern nichts anderes war als die Hoffnung aufs Überleben.« Manuela Reichart, WDR 3 Gutenbergs Welt