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Mein letzter Seufzer

Mein letzter Seufzer

Erinnerungen.

Mon dernier soupir. Deutsch von Frieda Grafe und Enno Patalas

2004
416 Seiten. 34 Abb.. Fadenheftung. Broschur. Mit einem Vorwort von Jean-Claude Carrière. 4. Auflage
ISBN 978-3-89581-112-8
22,90 €

Buñuel war einer der bedeutendsten Filmregisseure des letzten Jahrhunderts, der die Frühzeit des Films miterlebt hat und selbst zur künstlerischen Avantgarde der 20er/30er Jahre gehörte.
Kurz vor seinem Tod 1983 erschien Buñuels Autobiographie Mon dernier soupir, die der Drehbuchautor Jean-Claude Carrière nach langen Gesprächen mit dem Regisseur aufgezeichnet hatte.
Hier erzählt er, welche seiner Filme er besonders liebte, wie sie entstanden und wie unterschiedlich sie aufgenommen wurden. Er reflektiert über seine Befindlichkeit im Alter, über von ihm bevorzugte Bars und Drinks, über Freundschaften, über sein Verhältnis zur Kommunistischen Partei, über Erotik, Sexualität und sein Verhältnis zum Tod.

»Ein Leben ohne Gedächtnis wäre kein Leben, wie eine Intelligenz ohne Ausdrucksmöglichkeit keine Intelligenz wäre. Unser Gedächtnis ist unser Zusammenhalt, unser Grund, unser Handeln, unser Gefühl. Ohne Gedächtnis sind wir nichts.« Luis Buñuel


»Es gibt Bücher, bei denen man es als Ehre empfindet, sie einem geneigten Publikum empfehlen zu dürfen, und Luis Buñels "Mein letzter Seufzer" gehört zweifellos zu diesen Büchern. Ich habe die Lektüre von der ersten bis zur letzten Zeile genossen, ich habe alle diese Zeichen geschlürft, geschmatzt, gestreichelt; wie von Buñuel nicht anders zu erwarten, ist auch sein Buch ein erotisches Ereignis, vor allem, wenn wir verstehen, daß es auch eine Erotik der Freiheit gibt, der Freundschaft, der Intelligenz und der Arbeit.« Jörg Fauser

»Mein letzter Seufzer ist eine ungenierte Sinnenfibel, die offen, aber nie obszön, die Dinge beim Namen nennt.« Karsten Witte, DER SPIEGEL

»Es ist, als hörte man die Stimme des unvergessenen Filmemachers, der bei ein paar guten Cocktails und Zigaretten Anekdoten und Aphorismen erzählt, sich an Freunde erinnert, von Frauen schwärmt und mit einem Lächeln an die subversiven Aktionen der Surrealisten zurückdenkt.« kreuzer