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Alexander Verlag
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Schwabinggrad Ballett & ARRiVATi – Don\

Schwabinggrad Ballett & ARRiVATi – Don't Fuck Up

Postdramatisches Theater in Portraits

ersch. Mai 2024

Broschur. 160 Seiten. 13,5 x 19 cm. zahlr. farbige Abbildungen
ISBN 978-3-89581-617-8

12,90 € *

»Punk, Rap oder Jazz? Band, Kollektiv, Umzug? Schwabinggrad Ballett und ARRiVATi sorgen für Irritation.« WOZ – Die Wochenzeitung

Schwabinggrad Ballett gründete sich zur Jahrtausendwende als Agitprop-Kollektiv im Umfeld der Hamburger Polit-, Kunst- und Musikszene. Mit Umzügen, Interventionen im öffentlichen Raum und als Straßenkapelle stellt es seither unerwartete Situationen her, jenseits ritualisierter linker Protestformen. Seit 2014 kooperiert das Schwabinggrad Ballett mit ARRiVATi, eine aus dem Umfeld der Lampedusa-Refugee-Bewegung entstandene Gruppe. Don’t Fuck Up, benannt nach einem Song des Musikalbums Beyond Welcome von Schwabinggrad Ballett & ARRiVATi, ist ein vielstimmiger Rückblick auf ein Vierteljahrhundert Protest- und Aktionskunst. Das Buch erzählt von der kakophonen Marching Band, die mit atonaler Musik Polizeiketten durchbricht oder mit psychokinetischer Gedankenkraft einen Immobilienkongress attackiert, vom Ei-Wurf auf die deutsche, Botschaft in Athen, von Chören und Tanzperformances vor Refugee-Lagern und der europäischen Zentralbank, aber auch von Verhandlungen innerhalb eines sich immer wieder verändernden Kollektivs und der Herausforderung, bestehende Widersprüche aushalten zu müssen.

Mit Stimmen von Petra Barz, Mariama Diallo, Nik Duric, Jeano Elong, Ted Gaier, Chara Ganotis, Bernadette La Hengst, Sylvi Kretzschmar, Oloruntoyin Manly-Spain, Heike Nöth, Peter Ott, Tina Petersen, Jesseline Preach, Liz Rech, Christine Schulz, Margarita Tsomou, Christoph Twickel, Asuquo Udo u. a., Essays von Sonia Collison, Kadiatou N. Diallo und Kathrin Wildner sowie einem Werkverzeichnis.

Eine Publikationsreihe der Kunststiftung NRW im Alexander Verlag Berlin.

 

Die Reihe Postdramatisches Theater in Portraits widmet sich der Entwicklung einer neuen Theaterästhetik seit den 1990er-Jahren. Die Geschichte von Akteur*innen des postdramatischen Theaters im deutschsprachigen Raum wird erstmals in Form von Monografien erzählt. Herausgeber der Reihe sind Florian Malzacher, Aenne Quiñones und Kathrin Tiedemann.

Folgende Bände sind bereits erschienen: »Gob Squad – What are you looking at?«; »Gintersdorfer/Klaßen – Eleganz ist kein Verbrechen«; »andcompany&Co. – the & of history«; »Rimini Protokoll – Welt proben«; »She She Pop – Mehr als sieben Schwestern«; »Boris Nikitin – Das Gegenteil der Dinge«; »Claudia Bosse – Kein Theater. Alles möglich«; »deufert&plischke – Durcheinander«. 

Hier finden Sie eine kostenlose Einführungsbroschüre zu der neuen Buchreihe Postdramatisches Theater in Portraits.

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